Liebe, Kraft und Solidarität den Gefangenen des NoG20-Widerstands!

Über einen Monat nach den erfolgreichen Tagen des massenhaften und vielfältigen Widerstands gegen den G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli sitzen noch immer über 30 Genoss_innen aus verschiedenen Ländern in Untersuchungshaft. Auch wir waren in diesen Tagen an der Seite von zehntausenden anderen Menschen solidarisch auf der Straße, um gegen die zerstörerische und mörderische Tyrannei des globalisierten Kapitalismus und seine Verwalter_innen zu demonstrieren. Auch jetzt stehen wir an der Seite unserer eingekerkerten Genoss_innen, die von den Repressionsorganen stellvertretend für eine widerständige Bewegung abgestraft werden sollen, die sich auch von der erdrückenden Polizeigewalt in Hamburg nicht hat einschüchtern lassen.

Wir stehen an ihrer Seite, auch wenn die Knastmauern uns trennen. Wir senden solidarische Grüße in die Justizvollzugsanstalten Billwerder und Hahnöfersand, wo die Gefangenen des G20-Gipfels momentan einsitzen müssen.

Wir rufen dazu auf, unsere eingesperrten Freund_innen und Genoss_innen auf allen Ebenen zu unterstützen: Schreibt Briefe, spendet und sammelt Geld für Anwalts- und Gerichtskosten, schafft Gegenöffentlichkeit zur Hetze der Herrschenden, beteiligt Euch jeden ersten Sonntag im Monat an den Knastkungebungen in Hamburg-Billwerder und macht eigene Aktionen!

Sie sind drinnen für uns, wir sind draußen für sie – Freiheit für alle politischen Gefangenen!
United We Stand – Fight Capitalism!

SPENDENKONTO DER ROTEN HILFE:

Rote Hilfe e.V.
Stichwort G20
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE
Sparkasse Göttingen

ADRESSEN VON GEFANGENEN:

RICCARDO LUPANO (09/06/1985)
JVA Billwerder
Dweerlandweg n° 100
22113 Hamburg
Germany

EMILIANO PULEO (02/02/1987)
JVA Billwerder
Dweerlandweg n° 100
22113 Hamburg
Germany

ORAZIO SCIUTO
JVA Billwerder
Dweerlandweg n° 100
22113 Hamburg
Germany

ALESSANDRO RAPISARDA
JVA Billwerder
Dweerlandweg n° 100
22113 Hamburg
Germany

FABIO VETTOREL (02/12/1998)
JVA Hahnöfersand
Hinterbrack 25
21635 Jork

unitedwestand.blackblogs.org | www.rote-hilfe.de | www.antifa-kiel.org

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Soli-Foto für die Gefangenen des G20-Widerstands

Nach den Tagen des Widerstands gegen den G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli, sitzen noch immer über 30 Genoss_innen aus verschiedenen Ländern in Untersuchungshaft. Wir waren in diesen Tagen mit zehntausenden Leuten solidarisch auf der Straße und wir wollen den inhaftierten Genoss_innen zeigen, dass wir auch immer noch an ihrer Seite stehen und auch wenn die Knastmauern uns trennen, sie nicht alleine sind. Auch aus Kiel wollen wir solidarische Grüße in die Justizvollzugsanstalt Billwerder schicken, wo die Gefangenen momentan einsitzen. Dafür machen wir kommenden Donnerstag ein Soli-Foto, welches anschließend als Postkarte gedruckt und an die Gefangenen geschickt wird. Für das Foto treffen wir uns am

Donnerstag, 10.8. um 19 Uhr an der Alten Meierei (Hornheimer Weg 2),

im Anschluss wird dort das Antifa-Café stattfinden. Unter anderem beim Sommerfest der Alten Meierei, beim Festival am kleinen Strand und bei den regelmäßigen Öffnungszeiten des Libertären Laden in Gaarden wird es die Möglichkeit geben die Postkarten zu ergattern und den Gefangenen zu schreiben.

Denkt daran, dass das Foto vervielfältigt werden soll und macht euch auf kreative Art unkenntlich. Für einen solidarischen, kraftvollen aber auch positiven Ausdruck sind weitere Utensilien gerne willkommen. Also packt Transpis, Fahnen, aufblasbare Schwimmtiere, Regenschirme, Regenbogenhassis, schwarze Hassis, rote Hassis, pinke Hassis, Perücken, Wunderkerzen, Schilder oder wasauchimmer ein.

Für weitere Informationen zum Thema Gipfel-Repression checkt die frisch initiierte Kampagne “United we stand” der Roten Hilfe.

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G20-Nachbereitung: Statements & Berichte

Der G20 liegt hinter uns und die ersten Nachbereitungstreffen sind vorbei. Wir dokumentieren an dieser Stelle verschiedene lesenswerte Statements und Berichte von beteiligten Strukturen, kritischen Publizist*innen und Betroffenen der Ereignisse.

…ums Ganze!-Bündnis: Ein Gruß aus der Zukunft | Mitteilung zum Verlauf der G20-Proteste in Hamburg

Einige Geschäftstreibende aus dem Schanzenviertel: Stellungnahme zu den Ereignissen vom Wochenende

Interventionistische Linke: Die rebellische Hoffnung von Hamburg

Karl-Heinz Dellwo: Zum Riot im Schanzenviertel. Nicht distanzieren!

Lower Class Magazine: „Wollt ihr Tote ihr Chaoten?“

Rote Flora: Wir sind radikal, aber nicht doof .. Flora bleibt!!

Soligruppe Aaron, Balu und Thunfisch: G20 ist vorbei – die Repression kommt!

Welcome to Hell-Bündnis: G20 – das war’s!

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Offenes Nachbereitungstreffen zu den G20-Protesten

Ereignisreiche Tage in Hamburg liegen hinter uns, die geprägt waren von massiver Repression und Polizeigewalt, aber auch von tagelangen, massenhaften und vielfältigen Protesten, die bei vielen von uns ihre positiven wie negativen Spuren hinterlassen haben werden.

Wir wollen am Sonntag, 16.7. ab 16 Uhr mit allen Interessierten die Aktionstage gegen den G20-Gipfel auf verschiedenen Ebenen reflektieren. Angedacht ist, Möglichkeiten zu schaffen in großer Runde und in mehreren kleineren Runden über gemachte Erfahrungen, Repression und was uns sonst noch so einfällt zu sprechen.

Wir werden eine Grundstruktur stellen, aber es gibt genug Raum für eure Ideen, Vorschläge und Bedürfnisse!

Und um es noch ein bisschen netter zu machen, soll es Kaffee, Tee und Kuchen geben. Wir backen welche, würden uns aber auch noch über Mitgebrachtes freuen!

Erste Schritte zu einer politischen Aufarbeitung der Ereignisse gibt es bereits z.B. hier: …ums Ganze!-Bündnis | Lower Class Magazine | Welcome to Hell-Bündnis

Sonntag, 16. Juli 2017
16 Uhr | Alte Mu (Lorenzendamm 6, Kiel)

g20kielholen.blackblogs.org

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4/07 21:32 SH/Nord-Barrio NEUER STAND

Der aktuelle Stand des Nord (SH)-Barrios des antikapitalistischen Camp gegen den G20 in Hamburg:

Wir haben einen Ort für mehrere Hundert Menschen gefunden. Es handelt sich hierbei um eine private Fläche. Wir freuen uns wahnsinnig über die praktische Solidarität der Anwohner*innen.

Hofschläger Deich 9
21037 Hamburg

Bushaltestelle: Spadenländer Ecke oder Hofschläger Deich (Buslinien 120 oder 124)
Mit Auto: über A1, Ausfahrt 34: Moorfleet

Da die Busse nicht sehr häufig fahren, sucht euch vorher eine geeignete Verbindung raus, bringt euch Fahrräder mit oder fahrt mit dem Auto. Es wurden allerdings bereits Fahrradspenden angekündigt!

Es gibt Toiletten und fließend Wasser, leider gibt es keine Küfa auf dem Gelände. Bringt euch also Verpflegung für die Zeit im Camp mit. In der Stadt gibt es ausreichend Küfas.

Leitet die Nachricht gerne weiter und kommt vorbei. Aktuelle Infos zum Moorfleet-Camp gibt’s hier.

Der aktuelle Stand des Camps:

Das antikapitalistische Camp in Entenwerder baut zur Zeit ab. Diese Entscheidung ist eine politische, sie werden keine weiteren Schikanen von Polizei und Justiz hinnehmen! Damit soll nicht das Camp als Idee aufgegeben werden! Das Statement des Plenums hier.

Es finden weiterhin Besetzungen und Erschließungen weiterer Grünflächen in Hamburg statt! Schließt euch den Protesten an!

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4/07 SH/Nord-Barrio

Der aktuelle Stand:

Wir haben ein Gelände, auf dem mit Zelten geschlafen werden kann, auf dem wir uns treffen, vernetzen, austauschen und wiederfinden können! Zur Zeit wird versucht eine ausreichende Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Da dies etwas Zeit in Anspruch nimmt, können wir noch nicht genau sagen, wann und ob wir eine Küfa haben werden. Bringt euch also einen Grundbedarf an Lebensmitteln mit, damit ihr hier ausreichend versorgt seid. Aber keine Sorge: In der Stadt gibt es mehrere Anlaufpunkte, an denen Küfas angeboten werden.

Wenn ihr zu uns stoßen möchtet, ruft bitte unsere Infotelefonnummer an, darüber erfahrt ihr mehr zu Ort und Anreise: 0157 36753519 . Adresse kommt noch heute Abend. Wir freuen uns auf eine kraftvolle Zeit mit euch im Camp und auf den Straßen!

Aktuelle Lage Antikapitalistisches Camp Entenwerder:

Das Camp wurde abgebaut.

Zur aktuellen Lage in der Stadt:

Die Stadt Hamburg hat das an sie gestellte Ultimatum verstreichen lassen, ohne auch nur einen Schritt auf das Camp zuzugehen. Wie angekündigt sind bereits erste kleine Camps im Stadtgebiet enstanden. Supportet die Protestaktionen, nehmt euch die Grünflächen Hamburgs! Get out of control!

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Aktionstraining #NoG20

Im Aktionstraining spielen wir verschiedene Situationen durch, die sich im Rahmen der Gipfelproteste bei Demos oder Aktionen ereignen könnten und lernen Taktiken kennen, trotz Polizeikontakt sicherer unsere Ziele zu erreichen. Unter anderem beschäftigen wir uns mit dem Durchfließen von Polizeiketten, Blockadetechniken, Bezugsgruppen und Entscheidungsfindung während Aktionen und geben einen kurzen Überblick über die Proteste und Unterstützungsstrukturen (Camps, Antirepression, Sanis, FLTI) in Hamburg.

Wir freuen uns über alle möglichen Erfahrungshorizonte – egal, ob ihr seit 50 Jahren einen ganzen Straßenzug besetzt oder noch nie auf einer Demo wart!

Samstag, 1. Juli 2017
12 Uhr | Alte Meierei (Hornheimer Weg 2, Kiel)

tkkg.noblogs.org | g20kielholen.blackblogs.org

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Anti-G20-Soliparty „Rave Against the Machine“

solirave against g20

acts

felix lorusso __cdm, plastik [hamburg]
gretagld __verhaltensfiliale [hamburg]
fjodor __delusion [husum]
aerate & tristes __treatment [kiel]
c.holz __fokus [kiel]

— and more —

— cool drinks, chill, chat & connect —

Freitag, 30. Juni 2017
21 Uhr | Alte Meierei (Hornheimer Weg 2, Kiel)

www.altemeierei.de

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Nachttanzdemo „#AllesAllen – Das Gute Leben für Alle – Raven gegen G20!“

Nachttanzdemo gegen den G20 in Hamburg – für eine Welt, in der wir selbstbestimmt und solidarisch zusammen leben können!

Am 30.6. werden wir unsere Wut auf den Gipfel der Ungerechtigkeit tanzend auf die Kieler Straßen tragen. Wir starten um 19 Uhr am Schrevenpark, und machen uns dann mit nicem Techno auf den Ohren und Getränken in der Hand auf den Weg durch die Stadt, Richtung Alte Meierei, wo später noch der Soli-Rave Against the Machine stattfindet. Bringt eure Freund*innen, Familien und Arbeitskolleg*innen mit und lasst uns die Verhältnisse zum Tanzen bringen!

Im Juli 2017 treffen sich die Staats- und Regierungschef_innen der 19 wirtschaftsstärksten Nationen und der EU zum G20-Gipfel in Hamburg und dann werden wir und viele andere Menschen auf die Straßen gehen. Unser Protest richtet sich gegen den Kapitalismus und das Elend, welches er produziert.
Wenn uns im Rahmen der G20 die ewige Alternativlosigkeit vorgegaukelt wird, dann schreien wir laut „Nein!“. Diese Gesellschaft wurde von Menschen gemacht und kann von ihnen auch wieder abgeschafft werden. Eine Welt ohne Ausbeutung, Ausgrenzung, Zwänge und Krieg ist möglich.
Doch wenn wir ein gutes Leben für Alle möchten, müssen wir uns einmischen. Lasst uns uns selbst bilden, lasst uns uns mit unseren Nachbar_innen und Freund_innen zusammenschließen, lasst uns mutig sein zu kämpfen und lasst uns uns im Alltag widersetzen!

In Kiel und SH gibt es neben uns noch viele andere Menschen, die planen, zum G20 Gipfel nach Hamburg zu reisen. Wir wollen die internationale mediale Aufmerksamkeit nutzen, um unseren Unmut gemeinsam auszudrücken. Wir wollen mit dieser Demonstration einen Teil zur Mobilisierung beitragen und auch den Menschen die nicht nach Hamburg fahren, die Möglichkeit geben, sich auf der Straße gegen die kapitalistischen Verhältnisse und G20 stark zu machen!

Her mit dem Schönen Leben für alle!!

Freitag, 30. Juni 2017: Nachttanzdemo #allesallen
19 Uhr | Schrevenpark | Kiel

Anschließend: Rave Against The Machine – Anti-G20-Soliparty in der Alten Meierei (Hornheimer Weg 2, Kiel)

www.allesallen.info

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Veranstaltung „Die Globalisierung des Krieges“

Deutsche Waffenexporte als Brandbeschleuniger in der Welt

Die Deutschen Waffenexporte erreichen immer neue Höchststände. Im letzten Jahr wurden für 7 Milliarden Euro Waffen exportiert. An der Frage der Waffenexporte wird die unbarmherzige Logik der kapitalistischen Weltwirtschaftsordnung besonders deutlich. Es zählt einzig und allein der Profit. Menschenleben in anderen Teilen der Welt sind bedeutungslos dagegen. Seien es z.B. die despotischen Regime in Saudi-Arabien, der Türkei und Russland oder Kriege in Afrika, überall werden Deutsche Waffen genutzt, um Krieg zu führen oder die eigene Bevölkerung zu unterdrücken.

Auch in Kiel existieren viele unterschiedliche Waffenschmieden. Die U-Boote von HDW dürften allen ein Begriff sein, aber wo wird in Kiel und Umgebung noch an Tod und Elend verdient? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Kieler Netzwerkes gegen den G20 – Gipfel wollen wir dieser Frage nachgehen und u.a. darüber diskutieren, wie wir es schaffen können den Blick weg vom Profitdenken hin zu Konversionsstrategien zu lenken.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion wird ein kurzer Überblick über die Aktionen gegen den G20 – Gipfel am 7./8. Juli in Hamburg gegeben.

Freitag, 30. Juni 2017
18 Uhr | DIE LINKE SH Landesgeschäftsstelle (Exerzierplatz 34, Kiel)

Eine Veranstaltung des DIE LINKE KV Kiel im Rahmen der Veranstaltungsreihe des G20KIELHOLEN!-Netzwerkes zur Vorbereitung der Anti-G20–Aktivitäten in Kiel.

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